Buntstifte statt Burnout

Eine Liebeserklärung ans Ausmalen

Liebe Damen, lasst uns gemeinsam eine farbenfrohe Reise in die Welt der Ausmalbücher antreten! Wer hätte gedacht, dass wir als erwachsene Frauen wieder zu Buntstiften greifen würden? Aber hier sind wir nun, bewaffnet mit Faber-Castell und Co., bereit, die Welt ein bisschen bunter zu machen – zumindest innerhalb der Linien.

Erinnert ihr euch noch an die Kindheit, als das größte Drama darin bestand, dass der pinke Stift abgebrochen war? Tja, willkommen zurück in diesem Drama, nur dass wir jetzt unsere eigenen Stifte kaufen können. Und glaubt mir, der Moment, in dem ihr euch eine 120er-Box Buntstifte gönnt, ist der Moment, in dem ihr wisst: Ihr seid endgültig erwachsen!

Ausmalbücher für Erwachsene sind nicht nur ein Trend, sie sind eine regelrechte Bewegung. Eine Bewegung, die sagt: „Ja, ich bin eine erwachsene Frau, und ja, ich male Schmetterlinge aus. Was dagegen?“ Es ist, als hätten wir kollektiv beschlossen, dass das Leben zu ernst ist und wir dringend etwas Kindliches brauchen – nur eben in einer sozial akzeptierten, erwachsenen Form.

Lasst uns über die beruhigende Wirkung sprechen. Stellt euch vor, ihr hattet einen dieser Tage. Ihr wisst schon, einer von denen, an denen ihr am liebsten jemandem einen Buntstift ins Auge rammen würdet. Aber anstatt das zu tun, nehmt ihr euer Ausmalbuch zur Hand. Und plötzlich verwandeln sich all diese Mordgelüste in den unbändigen Drang, diesen verdammten Schmetterling perfekt auszumalen.

 

Es ist fast magisch, wie das Ausmalen unseren Geist beruhigt. Es ist, als würden wir unsere Sorgen in Farbe tauchen und sie dadurch weniger bedrohlich machen. „Oh, du bist also eine existenzielle Krise? Nun, ich mache dich jetzt lila mit goldenen Punkten!“ Und schon fühlt sich alles ein bisschen leichter an.

Wisst ihr, was das Beste daran ist? Ihr könnt nicht scheitern. Es sei denn, ihr malt über den Rand – aber selbst dann könnt ihr behaupten, es sei abstrakte Kunst. In einer Welt, in der wir ständig bewertet werden, ist das Ausmalen eine Insel der Gnade. Kein Chef, der über eure Schulter schaut und sagt: „Hmm, ich denke, dieser Baum sollte mehr… baumiger sein.“ Nein, hier seid ihr der Boss, die Königin eures kleinen farbigen Königreichs.

Und dann sind da noch die Mandalas. Oh, die Mandalas! Diese kreisförmigen Teufel, die gleichzeitig beruhigend und frustrierend sein können. Sie sind wie das Yoga der Ausmalwelt – entspannend, aber manchmal möchtet ihr sie auch einfach zerknüllen und in die Ecke werfen. Aber nein, ihr atmet tief durch und malt weiter. Denn irgendwo zwischen dem zwanzigsten und dem einundzwanzigsten Kreis findet ihr inneren Frieden. Oder zumindest die Erkenntnis, dass ihr wirklich, wirklich geduldig sein könnt, wenn ihr wollt.

Mandalas haben übrigens eine lange spirituelle Tradition. In einigen Kulturen werden sie als Meditationshilfe verwendet. Also, wenn euch das nächste Mal jemand fragt, was ihr da macht, könnt ihr ganz cool antworten: „Oh, ich meditiere gerade. Siehst du das nicht?“ Zugegeben, traditionelle Meditation beinhaltet normalerweise keine Buntstifte, aber hey, wer sagt, dass wir nicht innovativ sein können?

Das Schöne an Ausmalbüchern ist, dass sie uns erlauben, für eine Weile die Kontrolle zu haben. In einer Welt, die oft chaotisch und unberechenbar ist, gibt es etwas unglaublich Beruhigendes daran, Farbe in vorgezeichnete Formen zu bringen. Es ist, als würden wir sagen: „Siehst du, Welt? Ich kann zumindest diese kleine Ecke ordnen und schön machen.“

Lasst uns einen Moment über die Wahl der Farben sprechen. Es ist erstaunlich, wie viel Persönlichkeit in die Farbauswahl fließen kann. Manche von uns gehen methodisch vor, wählen ein Farbschema und bleiben dabei. Andere lassen ihrer Kreativität freien Lauf und erschaffen Bilder, die aussehen, als hätte ein Regenbogen zu viel Kaffee getrunken. Und wisst ihr was? Beides ist völlig in Ordnung!

Ein weiterer wunderbarer Aspekt des Ausmalens ist die Gemeinschaft, die sich darum gebildet hat. Es gibt Ausmalgruppen, Online-Foren und sogar Ausmaltreffen. Stellt euch das vor: Eine Gruppe erwachsener Frauen, die sich trifft, um gemeinsam auszumalen. Es klingt vielleicht wie der Beginn eines schlechten Witzes, aber in Wirklichkeit ist es eine wunderbare Möglichkeit, Freundschaften zu knüpfen.

Und lasst uns nicht vergessen, wie therapeutisch das Ausmalen sein kann. Es ist eine Form der Kunsttherapie, die für jeden zugänglich ist. Ihr müsst kein Picasso sein, um ein Ausmalbuch zu genießen. Alles, was ihr braucht, ist die Bereitschaft, euch für eine Weile in eine Welt der Farben und Formen zu vertiefen. Es ist wie eine Mini-Auszeit vom Alltag, eine Chance, den Kopf freizubekommen und sich auf etwas Einfaches und Schönes zu konzentrieren.

Wisst ihr, was noch toll an Ausmalbüchern ist? Sie sind die perfekte Ausrede, um neue Schreibwaren zu kaufen. Als ob wir eine Ausrede bräuchten! Aber jetzt können wir mit gutem Gewissen in den Schreibwarenladen gehen und sagen: „Ich brauche diese 50 verschiedenen Schattierungen von Blau. Für mein Ausmalbuch. Es ist therapeutisch.“ Und plötzlich ist es keine Verschwendung mehr, sondern eine Investition in unsere geistige Gesundheit. Genial, oder?

Apropos geistige Gesundheit: Ausmalen kann tatsächlich helfen, Stress abzubauen und Ängste zu reduzieren. Es ist wie eine Meditation für Leute, die bei traditioneller Meditation einschlafen. Anstatt „Ommmm“ zu summen, summen wir vielleicht „Hmmmm, welche Farbe nehme ich für diesen Elefanten?“ Und am Ende fühlen wir uns genauso zen – nur mit mehr Farbe an den Fingern.

Ein weiterer Vorteil von Ausmalbüchern ist, dass sie uns erlauben, kreativ zu sein, ohne den Druck, etwas von Grund auf Neues erschaffen zu müssen. Es ist wie Kreativität mit Stützrädern. Wir können experimentieren, spielen und uns ausdrücken, ohne die Angst, ein weißes Blatt Papier füllen zu müssen.

Und wisst ihr was? Es ist okay, stolz auf eure Werke zu sein. Ja, auch wenn es „nur“ ein ausgemaltes Bild ist. Hängt es an den Kühlschrank, rahmt es ein, postet es auf Instagram. Wer sagt, dass nur Kinderzeichnungen diese Ehre verdienen? Ihr habt Zeit und Mühe investiert, also zeigt es der Welt!

Lasst uns einen Moment über die verschiedenen Arten von Ausmalbüchern sprechen. Es gibt sie in allen Formen und Größen: von detaillierten Stadtlandschaften über florale Muster bis hin zu – ihr ahnt es – Katzen. Viele, viele Katzen. Es ist, als hätten die Verlage beschlossen: „Was mögen Erwachsene? Richtig, Katzen!“ Und so gibt es jetzt Ausmalbücher mit Katzen in Hängematten, Katzen in Paris, Katzen, die Yoga machen… Ihr nennt es, es gibt wahrscheinlich ein Ausmalbuch dazu.

Ein faszinierender Aspekt der Ausmalbücher ist ihre Fähigkeit, uns in einen Flow-Zustand zu versetzen. Wisst ihr, diesen Zustand, in dem die Zeit wie im Flug vergeht und ihr völlig in eurer Tätigkeit aufgeht? Genau das kann beim Ausmalen passieren. Plötzlich schaut ihr auf die Uhr und stellt fest, dass zwei Stunden vergangen sind, während ihr akribisch jede einzelne Blüte dieses gigantischen Baumes ausgemalt habt. Es ist wie Zeitreisen, nur ohne die lästigen Paradoxa.

Und lasst uns nicht vergessen, wie Ausmalbücher unsere Sinne ansprechen. Der Geruch der Buntstifte, das Geräusch des Stiftes auf dem Papier, die Textur der Seiten unter euren Fingern – es ist ein ganzheitliches sensorisches Erlebnis. Es ist fast wie Aromatherapie, nur dass ihr am Ende nicht nach Lavendel riecht, sondern vielleicht leicht nach Wachsmalstiften. Aber hey, das ist auch ein Duft!

Ein weiterer großartiger Aspekt des Ausmalens ist, dass es eine perfekte Aktivität für „Me-Time“ ist. In einer Welt, in der wir ständig erreichbar und beschäftigt sind, ist es wunderbar, eine Ausrede zu haben, um einfach mal abzuschalten. „Tut mir leid, ich kann gerade nicht ans Telefon gehen. Ich bin mitten in einer sehr wichtigen… äh… Farbmeditation.“ Seht ihr? Es klingt sogar offiziell und wichtig!

Und wisst ihr was? Ausmalen kann tatsächlich eure Kreativität in anderen Bereichen steigern. Es ist, als würdet ihr euren kreativen Muskel trainieren. Vielleicht stellt ihr fest, dass ihr nach einer Ausmalsession plötzlich innovative Lösungen für Probleme bei der Arbeit findet. Oder ihr habt brillante Ideen für die Neugestaltung eures Wohnzimmers.

Lasst uns auch über die soziale Komponente sprechen. Ausmalen muss keine einsame Aktivität sein. Organisiert einen Ausmalabend mit Freundinnen! Es ist wie ein Buchclub, nur dass ihr nicht so tun müsst, als hättet ihr das Buch tatsächlich gelesen. Stattdessen könnt ihr Wein trinken, tratschen und nebenbei wunderschöne Bilder erschaffen.

Ein weiterer Vorteil von Ausmalbüchern ist ihre Portabilität. Ihr könnt sie überall hin mitnehmen! Wartezimmer beim Arzt? Kein Problem, zaubert euer Ausmalbuch hervor und schon wird die Wartezeit zu einer kreativen Session. Lange Zugfahrt? Perfekt, Zeit für ein bisschen Farbe im Grau des Alltags.

Und dann ist da noch der Aspekt der Nostalgie. Ausmalen bringt uns zurück in unsere Kindheit, in eine Zeit, als unsere größte Sorge war, ob wir den Baum braun oder grün ausmalen sollten. Es ist eine Art Zeitreise, ein Weg, uns wieder mit unserem jüngeren, vielleicht unbeschwerten Selbst zu verbinden.

Wisst ihr, was noch toll an Ausmalbüchern ist? Sie sind eine großartige Möglichkeit, um Perfektionismus loszulassen. Ja, ihr habt richtig gehört. Es ist okay, wenn die Farbe mal über die Linie geht. Es ist in Ordnung, wenn euer Bild nicht Instagram-würdig ist. Der Prozess ist wichtiger als das Ergebnis. Und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr dabei sogar euren eigenen, einzigartigen Stil. „Absichtlich über die Linien malen“ könnte der nächste große Kunsttrend sein!

Also, liebe Damen, schnappt euch eure Buntstifte, eure Ausmalbücher und taucht ein in diese wunderbare Welt der Farben und Formen. Es ist mehr als nur ein Zeitvertreib – es ist eine kleine Revolution der Selbstfürsorge und Kreativität. Und wer weiß? Vielleicht findet ihr dabei nicht nur inneren Frieden, sondern auch euer inneres Kind wieder. Nur dieses Mal mit besseren Buntstiften und ohne Hausaufgaben. Happy Coloring!

Letzte Aktualisierung am 2025-03-28 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API